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Fördermaßnahmen

Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH erhält für die Umsetzung ihrer Maßnahmen Unterstützung aus verschiedenen Fördermittel-Programmen:


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  • Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie)

  • Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2016)
  • Förderprogramm – Kommunalrichtlinie

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    Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) erhält über die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ kurz: „Kommunalrichtlinie“ eine Förderung des Bundeministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. 

    Nationale Klimaschutzinitiative

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    Potenzialstudie zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen 

    Gefördert werden gegenwärtig drei Potenzialstudien zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen an den Kläranlagen der HWS.

    Potenzialstudien zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen 

    1. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Halle-Nord mit Förderkennzeichen 03K11806
      Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.12.2020
    2. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Gröbers/Benndorf mit Förderkennzeichen 03K11807
      Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020
    3. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Raßnitz mit Förderkennzeichen 03K11808
      Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020

    Schwerpunkte der Studie

    Die Potenzialstudie für klimafreundliche Abwasserbehandlungsanlagen zeigt auf, wie die Treibhausgas-Emissionen und Energiekosten der Abwasserreinigung kurz-, mittel- und langfristig gesenkt werden können. Es erfolgt eine ganzheitliche Untersuchung der Optimierungsmöglichkeiten der Kläranlage. Der Prozess der Abwasserbehandlung vom Zulauf ins Klärwerk bis zum Ablauf inkl. der Schlammbehandlung, Schlammtrocknung, Klärgasnutzung und Klärschlammentsorgung wird betrachtet. 

    Bei der Erstellung der Potenzialstudie werden folgende Schwerpunkte betrachtet: 

    • Bestandsaufnahme inklusive Analyse des Energieverbrauchs (untergliedert nach Anlagenteilen) und Ableitung einer Energie- und Treibhausgasbilanz 
    • Potenzialanalyse unter Ermittlung der kurz-, mittel- und langfristigen Energieeffizienzpotenziale und der Nutzung Erneuerbarer Energien
    • Ausarbeitung konkreter Optimierungsmaßnahmen und eines Umsetzungsfahrplans zur Minderung der Treibhausgasemissionen durch Energieeinsparung, Effizienzsteigerung sowie weiterer Klimaschutzmaßnahmen

    Dabei sollen die Maßnahmen so ausgestaltet werden, dass mindestens folgende Ziele erreicht werden:

    • Deckungsquote des Energiebedarfs für Strom und Wärme durch auf dem Grundstück umgewandelte Energie von mindestens 70 Prozent; 
    • Spezifischer jährlicher Energiebedarf der gesamten Anlage (inkl. lokal umgewandelter Energie) von maximal 23 kWh/EW*a. 

    Auf Basis der Potenzialstudie können weitere Maßnahmen über die Förderung der investiven Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie umgesetzt werden.

  • Weiterführende Informationen zur Kommunalrichtlinie

    Logo Projektträger Jülich

    Weiterführende Informationen

    Weitere Informationen zur Kommunalrichtlinie finden Sie auf den Seiten des Projektträgers Jülich.

  • Förderprogramm zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben

    Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen und Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung

    Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH erhält über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von wasserwirtschaftlichen Vorhaben“ (RZWas 2016) eine Förderung des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die geförderten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz dienen zum einen der Verringerung des Energieverbrauches in der Abwasserbeseitigung und zum anderen zu einer besseren Ausnutzung der vorhandenen Energiepotenziale und führen damit zu einer Verringerung des Kohlenstoffdioxidausstoßes.

    Gefördert werden zwei Energieeffizienzmaßnahmen auf der Kläranlage Halle-Nord:

    1) Verbesserung der Energieeffizienz auf der Kläranlage Halle-Nord durch Erneuerung der Blockheizkraftwerk-Anlage (BHKW)— Ersatz der bestehenden 3 BHKW-Module durch 3 energieeffizientere BHKW-Module

    Projektlaufzeit: 10.06.2020 – 30.06.2022

    2) Verbesserung der Energieeffizienz auf der Kläranlage Halle-Nord durch Optimierung der Gebläsestation — Austausch von Turboverdichtern

    Projektlaufzeit: 10.06.2020 – 31.03.2022


    1) Erneuerung der Blockheizkraftwerke

    Auf der Kläranlage Halle-Nord wird der anfallende Klärschlamm über eine anaerobe Schlammfaulung stabilisiert. Das dabei anfallende Faulgas besteht unter anderem aus Methan. Nach einer Gasaufbereitung wird das Faulgas in den drei BHKW Modulen der Kläranlage zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt. Die erzeugte Energie wird ausschließlich zur Eigenversorgung genutzt.

    Dank des technischen Fortschritts stehen heute energieeffizientere Motoren mit einem besseren elektrischen Wirkungsgrad zur Verfügung. Zur Nutzung dieses Energieeinsparungspotentials sollen die BHKW-Module sowie die technische Peripherie erneuert und somit auf den neusten Stand der Technik gebracht werden.


    2) Optimierung der Gebläsestation

    Die Kläranlage Halle-Nord verfügt über drei Reinigungsstufen. In der biologischen Reinigungsstufe wird mittels eines Hochleistungsgebläses Luft in das Belebungsbecken eingebracht. Hierdurch werden die biochemischen Prozesse zur Reinigung des Abwassers ermöglicht und aufrechterhalten. Das Belebungsbecken stellt den Hauptverbraucher an elektrischer Energie der Kläranlage dar.

    Die Gebläsestation ist seit mehr als 20 Jahren in Betrieb. Dank des technischen Fortschritts stehen heute energieeffizientere Motoren mit einem besseren Wirkungsgrad zur Verfügung.
    Auch die Gebläse, die durch die Motoren angetrieben werden, können heute effizienter gestaltet werden. Zur Nutzung dieses Energieeinsparungspotentials wird die Gebläsetechnik erneuert und somit auf den neusten Stand der Technik gebracht.

  • Weiterführende Informationen zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben

    Weiterführende Informationen

    Weitere Informationen zur Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finden Sie auf den Seiten des Landes Sachsen-Anhalt unter www.europa.sachsen-anhalt.de