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Fördermittel

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Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) erhält über die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ kurz: „Kommunalrichtlinie“ eine Förderung des Bundeministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Potenzialstudie zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen

Gefördert werden gegenwärtig drei Potenzialstudien zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen an den Kläranlagen der HWS.

Potenzialstudien zur Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen 

  1. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Halle-Nord mit Förderkennzeichen 03K11806
    Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020
  2. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Gröbers/Benndorf mit Förderkennzeichen 03K11807
    Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020
  3. KSI: Potenzialstudie Kläranlage Raßnitz mit Förderkennzeichen 03K11808
    Projektlaufzeit: 01.09.2019 – 31.08.2020

Schwerpunkte der Studie

Die Potenzialstudie für klimafreundliche Abwasserbehandlungsanlagen zeigt auf, wie die Treibhausgas-Emissionen und Energiekosten der Abwasserreinigung kurz-, mittel- und langfristig gesenkt werden können. Es erfolgt eine ganzheitliche Untersuchung der Optimierungsmöglichkeiten der Kläranlage. Der Prozess der Abwasserbehandlung vom Zulauf ins Klärwerk bis zum Ablauf inkl. der Schlammbehandlung, Schlammtrocknung, Klärgasnutzung und Klärschlammentsorgung wird betrachtet. 

Bei der Erstellung der Potenzialstudie werden folgende Schwerpunkte betrachtet: 

  • Bestandsaufnahme inklusive Analyse des Energieverbrauchs (untergliedert nach Anlagenteilen) und Ableitung einer Energie- und Treibhausgasbilanz 
  • Potenzialanalyse unter Ermittlung der kurz-, mittel- und langfristigen Energieeffizienzpotenziale und der Nutzung Erneuerbarer Energien
  • Ausarbeitung konkreter Optimierungsmaßnahmen und eines Umsetzungsfahrplans zur Minderung der Treibhausgasemissionen durch Energieeinsparung, Effizienzsteigerung sowie weiterer Klimaschutzmaßnahmen

Dabei sollen die Maßnahmen so ausgestaltet werden, dass mindestens folgende Ziele erreicht werden:

  • Deckungsquote des Energiebedarfs für Strom und Wärme durch auf dem Grundstück umgewandelte Energie von mindestens 70 Prozent; 
  • Spezifischer jährlicher Energiebedarf der gesamten Anlage (inkl. lokal umgewandelter Energie) von maximal 23 kWh/EW*a. 

Auf Basis der Potenzialstudie können weitere Maßnahmen über die Förderung der investiven Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie umgesetzt werden.

Weiterführende Informationen

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Weitere Informationen zur Kommunalrichtlinie finden Sie auf den Seiten des Projektträgers Jülich.